Sauna
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Capacity : x4
Spätestens wenn die letzten fünf Minuten eines Saunagangs beginnen, ist es Zeit für den beliebten Aufguss: Mit duftenden Essenzen versetztes Wasser verdampft zischend auf den heißen Saunasteinen. Der Dampfstoß berührt wie ein Gluthauch (finnisch „Löyly“) die Haut und ein Moment meditativer Stille markiert den Höhepunkt des sinnlichen Genießens. Ein Wellness-Erlebnis, das man sich auch in der Gartensauna gönnen sollte!
Für die gesundheitliche Wirkung des Saunabadens ist der Aufguss nicht nötig, das betonen Sauna-Puristen immer wieder gerne und sie haben sogar recht! Saunieren stärkt das Immunsystem durch den Wechsel zwischen Hitze-Anwendung (Schwitzphase) und der folgenden Abkühlung mit kaltem Wasser und frischer Luft. Der zusätzliche Hitzereiz durch den Aufguss am Ende eines Saunagangs fügt dem nicht viel hinzu, aber Hand aufs Herz: Wer sauniert schon allein der Gesundheit wegen? Mittlerweile gibt es kaum mehr eine öffentliche Sauna, in der KEIN Aufguss stattfindet, sie wäre kaum mehr konkurrenzfähig! Aufgüsse tun einfach gut, sie bilden den krönenden Abschluss eines Saunagangs, verstärken zumindest im subjektiven Empfinden die nachfolgende Entspannung und wirken – je nach verwendetem Duft – anregend oder beruhigend.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Aufguss
- Kurz vor dem Aufguss Tür öffnen und frische Luft hereinlassen, evtl. mit dem Handtuch „herein wirbeln“.
- Tür wieder schließen, einige Tropfen Duftessenz in den Kübel mit Wasser geben, umrühren.
- Langsam mit der Kelle Wasser langsam (!) auf den Saunasteinen verteilen. Gießt man zu schnell, bekommt man heiße Spritzer ab. Das Aufgusswasser verdampft nun, kurzzeitig erhöht sich die Luftfeuchtigkeit im Raum.
- Das Handtuch an einem Ende greifen und in der Luft Propeller-artig rotieren lassen, um die feuchte Luft zu verwirbeln.
- Eine Minute Pause machen, dann den Vorgang evtl. wiederholen.
- Nach maximal drei Aufgüssen ist die Zeremonie beendet. Nach Bedarf noch ein bis zwei Minuten nachschwitzen.
- Sauna verlassen und abkühlen: zuerst an der frischen Luft, dann mit kaltem Wasser (Gartenschlauch, Dusche oder Pool).
